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Jahrgang 2014

„Merken Sie die Klimaerwärmung?“, werden wir von unseren Weinkunden immer häufiger gefragt. Die Antwort ist: “JA“! Den Klimawandel verbunden mit zunehmenden Extremen bekommen wir deutlich zu spüren, besonders im Jahr 2014: Der Winter 2013/14 fiel definitiv zu mild aus, dann Ende April einige Nächte mit akuter Spätfrostgefahr, positive Wärme im Frühjahr mit einem zügigen und kräftigen Rebenwachstum, dann ein viel zu kalter und zu nasser August. Im Herbst begünstigte die Wärme in Verbindung mit hohen Niederschlägen Krankheiten und Schädlinge, wodurch die 2014er Ernte durch den hohen Selektionsaufwand am Rebstock zu der arbeitsintensivsten Weinlese seit Jahren für Winzer und Lesehelfer wurde.

Rasanter Start

Ausgesprochen früh erfolgte der Austrieb 2014 beim Riesling im Rheingau schon in den ersten Apriltagen. Mai und Juni brachten wenige Niederschläge und mit hohen Temperaturen ging die Rebenentwicklung bei einem traumhaften Frühling zügig voran. Anfang Juni blühten die Reben bereits und die Weinberge befanden sich mit einem ausgeglichenen Traubenansatz in einem sehr guten Zustand. Hohe Temperaturen setzten sich im Juli fort, allerdings bei ebenso hohen Regenfällen. Wir intensivierten die Laubarbeiten und Entblätterung der Trauben genauso, wie die Ertragsreduzierung, um ein besseres Mikroklima für die Trauben zu erzeugen und trotz ungünstiger Bedingungen für die Reife im kühl-nassen August, die Weichen für alle Qualitäten zu stellen.

Aufwändiges Selektieren

Zusammen mit der erneuten Erwärmung im September starteten wir mit der „Lesemannschaft“ eine erste negative Selektion und entblätterten weiter die Traubenzone um eine gleichmäßige Reife zu sichern und frühzeitige Fäulnis zu verhindern. Die Kontrolle und das Ausselektieren von Fäulnis bestimmen in den letzten Jahren die Arbeiten während der Reifezeit und sind die größte Herausforderung für uns. Glücklicherweise war im Rheingau, die in den Medien stark präsente Kirschessigfliege als neuer Schädling, kein großes Thema in unseren (ausschließlich) Eltviller Lagen.

Handlese vs. Vollernter

Erntebeginn war mit den Spätburgundertrauben für den Weißherbst trocken am 23. September. Es folgten die ersten Trauben für den 2014er Spätburgunder Rotwein trocken aus dem Eltviller Sonnenberg, sowie die Rieslinge für den Guts-Riesling und Classic. Dabei setzten wir auf 100% Handlese bei allen Spätburgundern und eine negative Vorlese mit anschließender Maschinenlese der Rieslingtrauben für die Gutsrieslinge. Mit 10 bis 20 Lesehelfern arbeiteten wir uns von Weinberg zu Weinberg für die Ernte der Lagen- und Spitzenrieslinge. Mit der Genauigkeit und dem Fleiß unserer polnischen Stammmannschaft und den freiwilligen Helfern aus dem Rheingau, sowie der Schlagkraft des Traubenvollernters, konnten wir reife gesunde Trauben zu sehr guten Weinqualitäten verarbeiten. Die 2014er Rieslinge sind geradlinig, elegant und fruchtig. Eine verspielte Leichtigkeit spiegelt sich auch in niedrigen Alkoholgehalten wieder und lädt zur unbeschwerten Trinkfreude ein.

Geradlinig, elegant und fruchtig

Überzeugen Sie sich selbst davon und besuchen Sie Ihre Vinothek. Dort stehen alle Weine des neuen Jahrgangs 2014 für Sie zur Probe bereit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Diese zwei 2014er Rieslinge sollten Sie unbedingt probieren:

2014 "Bestes Fass" Riesling trocken
Eltviller Langenstück

Der erste Eindruck ist eine ausdrucksstarke exotische Nase nach Ananas. Mit kurzer Zeit im Glas, prägen Aromen von heimischem Steinobst das 2014er Beste Fass. Volumenreich und selbstbewusst auf der Zunge, überzeugt der Lagenriesling mit viel Frucht, Würze und einer eindrucksvollen Länge.

2014 Riesling Spätlese feinherb
Eltviller Kalbspflicht

Dem opulenten ersten Eindruck von Grapefrucht folgt eine ausgewogene Aromatik von Birne und Honigmelone. Vielschichtig und kraftvoll im Geschmack ist die Spätlese feinherb auch 2014 ein echter Gaumenschmeichler.


RheingauBBQLivemusik mit Rainer Schindler

 

Sommerfest mit Livemusik

 

25. August bis 28. August 2017


Barbecue Spezialitäten

Rheingauer Spezialitäten

Mr. Flower Power am Freitagabend.

Gear Down am Samstag

Weinbergswanderung am Sonntag

All That Jazz am Sonntag


Feierabend-Chill-Out mit Dj Emparé am Montagabend

 

*Hier geht es zu den Öffnungszeiten*



 

Vize-Jungwinzer des Jahres 2016/17:


Thomas Schumacher Jr.


 Vize-Jungwinzer des Jahres DLG


Vor einer Experten-Jury musste der Winzernachwuchs sein Können und Fachwissen in den Bereichen Oenologie, Wein-Sensorik und Weinwirtschaft in Theorie und Praxis unter Beweis stellen.

 

Preisverleihung im Kurhaus Baden-Baden

 

Ehrenpreis „Jungwinzer des Jahres (2. Platz)“ für Thomas Schumacher vom Weingut Offenstein Erben aus Eltville am Rhein (Rheingau): DLG-Vizepräsident Prof. Dr. Achim Stiebing (l.) und die Deutsche Weinkönigin Lena Endesfelder übergeben die Urkunde an den Preisträger. (Foto: DLG)

Impressum 
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